Ich habe ja bekanntermaßen den MDA Compact 2 hier uneingeschränkt empfohlen. Nunmehr benutze ich ihn seit drei Monaten und da trennt sich dann doch die Spreu vom Weizen.
Nach wie vor finde ich den Compact 2 als PDA sehr gelungen. Er ist handlich, nicht zu schwer und nicht zu klein für normale PDA-Anwendungen wie etwa TomTom Navigator. Auch die Handyfunktion (insbesondere die Verbindungsqualität) ist okay, solange man angerufen wird.
Und das ist die Einschränkung! Anzurufen ist mit dem Compact 2 inakzeptabel. Zunächst ist der Aufruf der Kontakte unkomfortabel und nur stiftbegleitet sinnvoll machbar. Bis man da eine Nummer gefunden hat, hätte man sie auch schon eingetippt, wenn das einfach machbar wäre…..
Der Touchscreen ist nämlich relativ unempfindlich gegen Berührung. Gut in der Hosentasche, schlecht, wenn man tatsächlich telefonieren will. Also, wie gewohnt einhändig mit dem Daumen auf die Wähltasten tippend jemanden anzurufen können Sie vergessen. Nur mit Stift, also zweihändig, lassen sich die Nummern präzise eingeben. Dabei ist die Eingabe auch noch schleppend langsam, will heißen, es gibt eine spürbare Verzögerung zwischen Eintippen und Erscheinen auf dem Screen.
Was das Anwählen vorhandener Kontakte betrifft, kommt hinzu, dass der Compact 2 auf Windows Mobile 5 basiert. Bei dieser OS-Version sind auch die Nutzdaten vor Akkuentleerung geschützt. Der dafür zu zahlende Preis ist eine extrem lange Startzeit der einzelnen Anwendung.
Fazit: Wie bisher. Compact 2 für PDA-Funktionalität, Nokia 6230 als Handy.
dpetereit´s bloghütte » Blog Archive » MDA Compact 2 meint,
Juni 3, 2006 @ 1:32 pm[...] Falls sich jemand von Ihnen für dieses Gerät interessiert, lesen Sie mal meinen Kurztest mit Nachtrag. [...]