Kaufempfehlung: MDA Compact II

MDA Compact IILange Zeit war ich zu Recht skeptisch, was die Integration von Handyfunktionen in einen PDA betraf. In den letzten drei Jahren habe ich für jeweils ganz kurze Zeiträume sogar schon verschiedene dieser Geräte, angefangen mit dem MDA, besessen.

Auch hier habe ich zu dem Thema bereits einmal einen ausführlicheren Bericht geschrieben. Nun bin ich vor etwa drei Wochen auf der Suche nach einem neuen Handy zwecks Vertragsverlängerung am T-Punkt vorbeigeschlichen. Dort im Schaufenster lag der kleine MDA Compact II.

Ohne langes Gerede: Ich habe den Laden betreten, das Gerät etwa 10 Minuten auf Herz und Nieren geprüft und dann gekauft. Der MDA Compact II bietet als erster PDA wirklich einen gelungenen Kompromiss aus Handy und Organizer.

Ein paar wesentliche Features: Die Akkulaufzeit ist überraschenderweise Handyähnlich. Vorteilhaft ist dabei aber auch, dass sich der MDA automatisch auflädt, sobald man ihn per USB mit dem Rechner verbindet. Das Gewicht ist zwar nicht ganz Hemdtaschenkompatibel, aber ein Jacket wird nicht unzumutbar ausgebeult.

Die Größe ist nicht zu kritisieren. Wäre das Gerät kleiner, würde der Kompromiss zu sehr in Richtung Handy gehen und die Organizerfunktionen würden ein Stück weit auf der Strecke bleiben. Durch den Einsatz von Windows Mobile 5 bleiben alle Inhalte auch bei leerem Akku erhalten: ein ganz wesentliches Feature, verglichen mit bisherigen Lösungen.

Der Touchscreen ist etwas unempfindlicher als bei anderen gängigen PDAs, was angesichts des Einsatzes als Handy sehr angenehm ist. Dadurch tippt man nicht versehentlich auf irgendwelche Funktionen, während man das Gerät beispilesweise ans Ohr hält. Auch die Tastensperre ist komfortabel gelöst. Durch ein Schlosssymbol auf dem Heute-Screen sperrt man den MDA bequem gegen versehentliche Bedienung. Ebenso einfach lässt sich der MDA auch wieder entsperren.

Die Kamera ist natürlich trotz 1,3 Megapixel qualitativ indiskutabel, eben handyüblich. Wer aber ein Handy mit Organizerfunktionen sucht, findet derzeit kein besseres Gerät als den MDA Compact 2.

dpetereit´s bloghütte » Blog Archive » Doch nicht der ACER N300 meint,

März 10, 2006 @ 10:23 am

[...] Lezte Woche habe ich dann die Bestellung storniert und bin seitdem begeisterter Nutzer des MDA Compact II! [...]

t. meint,

März 24, 2006 @ 3:32 pm

Völlig unverständlich nur, dass T-Mobile das Gerät (im Moment?) für Privatkunden nicht als Navigations-Bundle anbietet – wohl aber für Geschäftskunden… :-(

d.petereit meint,

März 24, 2006 @ 4:56 pm

Navigation geht mit dem MDA Compact II ausschließlich auf der Basis von Bluetooth, da das Gerät nur einen Mini-USB-Anschluss hat und damit keine gewöhnlichen GPS-Empfänger angeschlossen werden können.

Pete meint,

Mai 22, 2006 @ 6:51 pm

Tja, habe von der Firma ebenso ein Compact II bekommen und möchte nun meine TOM TOM Navigator 5 benutzen. Weiss auch, dass es nur über Bluetooth GPS geht. Aber welches Modell soll ich kaufen, bzw. welches Modell funktioniert am besten????

Wer weiss hier mehr?

Vielen Dank im voraus

d.petereit meint,

Mai 22, 2006 @ 8:36 pm

Bei mir hat sich der TomTom Bluetooth GPS bewährt. Es ist bei mir der der 3er Version von Navigator. Funzt einwandfrei auch mit 5. Weiterhin ist mir bisher nichts bekannt geworden, hinsichtlich etwaiger nicht funktionierender Bluetooth-GPS-Empfänger. Ich würde mal kühn behaupten, dass die alle laufen.

m3 it-news meint,

Juni 2, 2006 @ 10:50 pm

[...] Ich habe ja bekanntermaßen den MDA Compact 2 hier uneingeschränkt empfohlen. Nunmehr benutze ich ihn seit drei Monaten und da trennt sich dann doch die Spreu vom Weizen. [...]

dpetereit´s bloghütte » Blog Archive » MDA Compact 2 meint,

Juni 3, 2006 @ 1:31 pm

[...] Falls ich jemand von Ihnen für dieses Gerät interessiert, lesen Sie mal meinen Kurztest mit Nachtrag. [...]

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