Plädoyer für den Baum..

Etwa 6 Prozent der in Deutschland am Arbeitplatz erstellten Ausdrucke und Kopien landen ungelesen im Papierkorb. Das ergibt sich aus einer vom Druckerhersteller Lexmark in Auftrag gegebenen Studie von Ipsos Global. Damit müssen allein für die deutschen Papierverschwender Jahr für Jahr etwa 500.000 Bäume unnötigerweise gefällt werden.

Die Papierverschwendung lässt sich laut Studie teils auf das Arbeitsverhalten zurückführen. So sagten 15 Prozent der deutschen Befragten, dass sie alle Texte ausdrucken, die ihnen zugeschickt werden. 34 Prozent der Befragten in Deutschland gaben zudem an, dass sie ihre E-Mails (!!) zum Lesen grundsätzlich zu Papier bringen.

Gut. Es ist klar, dass das papierlose Büro eine Utopie ist. Und es ist auch richtig, dass manches Dokument als Ausdruck benötigt wird. Es bedarf jedoch diesbezüglich meiner Meinung nach klarer Richtlinien seitens der Geschäftsführung. Mit Blick auf Steuerberatungskanzleien kann beispielsweise auf den Aktenausdruck von Lohnunterlagen oder BWA locker und ohne jegliche Nachteile verzichtet werden. Jeder Mitarbeiter sollte sich überdies aus eigener Verantwortung auch gegenüber der Umwelt verpflichtet fühlen, nicht unbedingt notwendige Ausdrucke schlicht zu unterlassen.


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